Die Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes

 

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes möchte ein deutliches Zeichen für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch die Wirtschaft setzen. Mit der Stiftung ME Saar verfolgt er das Ziel, Wissenschaft und Forschung, Bildung, Kunst und Kultur im Saarland zu fördern und das Land damit – auch in den Augen Dritter – voran zu bringen.

 

Im Jahre 2001 haben die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (ME Saar) die Gründung der gemeinnützigen „Stiftung ME Saar“ beschlossen. Ziel der Stiftung, ist die finanzielle Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Kunst und Kultur im Saarland. Zu diesem Zwecke ist die Stiftung ME Saar mit einem Kapital von 10 Millionen Euro ausgestattet, insgesamt hat die Stiftung seit Bestehen rund 1,6 Millionen Euro in Projekte zur Erfüllung des Stiftungszwecks investiert. Durch die Stiftung können die vielfältigen Sponsoringaktivitäten der saarländischen Metall- und Elektroindustrie stärker gebündelt und gezielter aufeinander abstimmt werden.

 

Seit vielen Jahren investiert ME Saar in die Verbesserung des Hochschul- und Forschungsstandorts an der Saar, so z.B. in die Gründung des Forschungsschwerpunktes Mikrosystemtechnik am Fraunhofer Institut in St. Ingbert und dem Stiftungslehrstuhl für Energie- und Verfahrenstechnik an der HTW Saarbrücken. Die Stiftung hat diese Tradition fortgesetzt. Der neu eingerichtete Lehrstuhl für Pharma-Biotechnologie an der Universität des Saarlandes wird mit einer halben Millionen Euro zu einem erheblichen Teil von der Stiftung ME Saar finanziert. Auch an der Stiftungsprofessur für Kleinantriebe an der Uni Saarland ist die Stiftung mit hohen finanziellen Mitteln beteiligt.

 

Die saarländischen Fachkräfte von morgen werden gefördert z.B. durch Initiativen, die Schüler gezielt an mathematisch-naturwissenschaftliche und technische Studiengänge heranzuführen. Dazu gehören u.a. das „Juniorstudium“ und das „NanoBioLab“ an der Uni Saarbrücken, aber auch die bundesweiten Aktivitäten wie Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“. Die Qualität der saarländischen Schulen so zu verbessern, dass sie keinen Wettbewerb scheuen müssen, ist Ziel eines Qualitätsverbesserungskonzeptes, das die Stiftung zusammen mit dem Kultusministerium erfolgreich durchführt und finanziert.

 

Das aktuell geförderte Forschungsprojekt „Lesen, Reden, Schreiben“ hat zum Ziel, durch alltags- und ausbildungsnahe Unterrichtsinhalte die Leistungen in den Fertigkeiten Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben von Schülerinnen und Schülern in der Abschlussklasse der Hauptschulen zu steigern. Der Weg dahin besteht aus drei Bausteinen: Testung, Training und Evaluation. Auf lange Sicht sollen schließlich die Forschungsergebnisse und die praktischen Ansätze zur Förderung der Bildung der Kinder und Jugendlichen im Saarland verzahnt werden. Die Ergebnisse des Projektes sollen auch maßgeblich in die Lehrerausbildung einfließen. Wenn es auf diese Weise gelingt, die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger zu verbessern, ist allen Beteiligten geholfen.

 

Auch in der saarländischen Kulturszene ist die Stiftung als Förderer kaum mehr wegzudenken, denn zu einem attraktiven Standort gehört auch ein überregional anerkanntes kulturelles Ambiente.

 

Deshalb ist die Stiftung seit vielen Jahren einer der Hauptsponsoren der Musikfestspiele Saar und unterstützt besondere Konzerte des Rundfunksinfonieorchesters. Auch die großen Sonderausstellungen des Saarlandmuseums der letzten Jahre, z.B. zu den Themen Ilja Repin, „Die Brücke in der Südsee“, Paul Klee und Picasso hat die Stiftung mit großen Spenden unterstützt.

 

Im Jahre 2004 hat die Stiftung in Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk den jährlich vergebenen Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ins Leben gerufen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben, er erinnert an den Saarländer Eugen Helmlé, einen bedeutenden Übersetzer französischer Literatur. Der Übersetzerpreis soll seine Erfolge würdigen und für weitere Anstrengungen beim Kulturaustausch über Grenzen hinweg sorgen.

 

Neben den großen Leuchtturmprojekten unterstützt die Stiftung auch viele Einzelprojekte, von der Einrichtung eines Werkkellers in einer Grundschule bis hin zum Wirtschafts- und Kulturcamp für Schüler aus der Großregion.

 

 

Den Vorstand der Stiftung bilden

 

Oswald Bubel,          Vorsitzender des Vorstandes Präsident der VSU und des ME Saar

Joachim Malter,      Hauptgeschäftsführer des ME Saar.

Martin Schlechter, Geschäftsführer des ME Saar

 

Ein siebenköpfiges Kuratorium unterstützt den Vorstand bei seiner Arbeit.

 

Die Kuratoriumsmitglieder sind:

 

Prof. Dr. Inge Weber, (Vorsitzende), Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e. V.;

Anne Brück, Geschäftsführende Gesellschafterin der Brück GmbH,

Prof. Dr. Diether Breitenbach, ehem. Kultusminister des Saarlandes;

Dr. Walter Koch, Ehrenpräsident der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) und des ME Saar

Dr. Jost Prüm, ehem. Präsident der IHK Saarland;

Otmar P. Schön, Geschäftsführender Gesellschafter der Hydac Technology GmbH;

Dr. Franz Wolpers, Business Unit Leiter der ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH.

 

Die Expertengruppe berät nicht nur bei wichtigen Entscheidungen über die konkreten Projekte der Förderung mit fachmännischem Sachverstand, sondern bringt auch eigene Ideen und Impulse mit ein.

 

Über den Verband ME Saar:

Der Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e.V. (ME Saar) ist der regionale Zusammenschluss von Unternehmen aus den Branchen der Metall- und Elektroindustrie. Die knapp 80 Mitgliedsunternehmen beschäftigen mit über 40.000 Arbeitnehmern mehr als 70 Prozent aller Mitarbeiter in der Metall- und Elektroindustrie an der Saar. ME Saar vertritt die tarif-, wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitgliedsunternehmen. Als Tarifträgerverband berät er seine Mitglieder in allen Fragen des Arbeitsrechts und der Arbeitsorganisation.

 

Für Ihre Fragen stehen wir zur Verfügung:

Stiftung ME Saar, Harthweg 15, 66119 Saarbrücken

Telefon: 0681 / 9 54 34-0, Fax: 0681 / 9 54 34-74, E-Mail: kontakt@mesaar.de